2 Jahre Krieg im Sudan
Der Konflikt in Sudan, der vor zwei Jahren begann, hat Zehntausende Todesopfer gefordert und Millionen Menschen vertrieben. Zivilist*Innen sind schweren Menschenrechtsverletzungen wie Mord, Vergewaltigung und Folter ausgesetzt. Beide Kriegsparteien blockieren humanitäre Hilfe und greifen Helfende an. Die internationale Gemeinschaft, besonders die EU, hat bisher wenig unternommen, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Der gemeinsame Appell verschiedener NGOs fordert eine verstärkte EU-Strategie, die sofortige Beendigung von Gewalt, Zugang zu humanitärer Hilfe und die Rechenschaft der Täter. Zudem sollen Menschenrechtsverteidiger*innen, Journalist*innen und Geflüchtete besser unterstützt werden.