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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
30.06.2015, Griechenland Zeitung
Eine Gesetzesnovelle bezüglich der Verleihung der griechischen Staatsbürgerschaft an Immigranten wurde am Donnerstag im Parlament in erster Lesung und in einer namentlichen Abstimmung verabschiedet. Dafür gestimmt haben 172 Abgeordnete aus den Reihen der linken Regierungspartei SYRIZA, der liberalen „To Potami“ und der sozialistischen PASOK sowie einer der rechtspopulistischen Partei „Unabhängige Griechen“ (ANEL), Juniorpartner in der Regierung. Die restlichen ANEL-Parlamentarier sowie die Volksvertreter der konservativen Nea Dimokratia (ND) und der faschistischen Chryssi Avgi (CA) – insgesamt 91 – lehnten die Novelle ab. Vier Abgeordnete der kommunistischen KKE enthielten sich der Stimme. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Griechenland / Türkei
30.06.2015, Spiegel Online
Flüchtlinge haben kaum eine Chance, auf legalem Weg nach Deutschland zu kommen. Jetzt will die Bundesregierung das Asylrecht noch einmal verschärfen - und die Abschiebehaft drastisch ausweiten. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
30.06.2015, Wirtschaftsblatt
Die italienische Küstenwache hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Tagen etwa 4.400 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet. Damit ist die Zahl der seit Jahresbeginn in Sicherheit gebrachten Flüchtlinge auf ein Rekordhoch von 69.000 gestiegen. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Nordafrika, Europäische Union, Europa
29.06.2015, Newsweek
Während die Führung der EU und die europäischen Regierungen darum kämpfen, eine Lösung für die Masse an Flüchtlingen zu finden, die das Mittelmeer überqueren, hat eine Gruppe deutscher Freiwilliger entschieden, die Sache in die eigene Hand zu nehmen, indem sie auf See gestochen sind und Hilfe anbieten für diejenigen, die auf See gestrandet sind. Die Gruppe namens Sea Watch wurde von dem deutschen Entrepeneur Harald Höppner, dessen Freunden und Freiwilligen aus Brandenburg gegründet. Die Sea Watch nimmt die Migranten nicht selbst auf, sondern versorgt sie mit Wasser, Essen und Medizin. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta, Nordafrika, Deutschland, Europäische Union, Europa
29.06.2015, Reuters
Behörden zufolge ist die ungarische Polizei mit Tränengas gegen hunderte von Menschen vorgegangen, die sich in einem überfüllten Flüchtlingscamp in der Stadt Debreen gegenseitig bekämpft und mit Steinen geworfen haben. Die Unruhen am Montag fingen mit einem Kampf zweier Migranten aus dem Lager an, das ursprünglich dazu ausgelegt war, etwa 823 Menschen unterzubringen, nun aber ganze 1.655 beherbergt. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Osteuropa
Italiens Marine hat am Montag mit der Bergung von 800 Flüchtlingsleichen begonnen, die von einem Fischerboot stammen, das vor drei Monaten im Mittelmeer gesunken war. Eine Tragödie, die die EU dazu veranlasst hat, ihre Seerettungsmaßnahmen zu erweitern. Premierminister Matteo Renzi sagte, er wolle das Gefährt bergen, sodass "die ganze Welt sehen (kann), was passiert ist". Italien hat den EU-Regierungen vorgeworfen, nicht genug Unterstützung zu leisten, um den Flüchtlingsstrom zu bewältigen. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Italien / Malta, Europäische Union, Europa
29.06.2015, Today's Zaman
Etwa 2.000 Jesiden, die sich von den südöstlichen Provinzen der Türkei aufgemacht hatten mit dem Ziel, nach Europa zu gelangen, sind von Behörden an dem Kapıkule Grenzübergang in der Provinz Edirne aufgegriffen worden und am Sonntag zurück in die Grenzlager geschickt worden. Der Vorsitzende der Sozialen Solidarischen Migrantenvereinigung (Göç-Der), Burhan Arslan, bestätigte, dass die Lager, die von den Gemeinden geleitet werden, lediglich die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge nach Unterkunft und Essen abdecken. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Griechenland / Türkei, Europäische Union, Europa
29.06.2015, Breitbart
Bauarbeiten zu einem neuen Hochsicherheitszaun, mit dem die französische Migrationszone abgesichert werden soll, haben heute begonnen - Dank Großbritanniens. Mehr als zwei Meilen Zaun werden errichtet, um gegen das Chaos anzukämpfen, das von tausenden von illegalen Migranten verursacht wird, die in LKWs einbrechen, um durch den Kanal nach England zu gelangen. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Europäische Union, Europa
29.06.2015, Europe Online Magazine
Das höchste Gericht in Frankreich hat am Montag bestimmt, dass die Polizeikontrollen an den Landesgrenzen legal sind. In Reaktion auf einen Einspruch, vorgebracht durch Migrantenvereinigungen, verkündete das Gericht, dass die Abschaffung der systematischen Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Gebiets es den französischen Behörden nicht verbiete, Pässe zu kontrollieren und die Einreise zu verweigern. Mehr lesen
29.06.2015, Passeurs d'hospitalités
Antwort der französischen Behörden auf die Forderungen der etwa 30 syrischen Flüchtlinge, die derzeit in Calais feststecken, nach Großbritannien gelassen zu werden. Auf den friedlichen Protest am Place d'Armes reagierte die Polizei mit dem Einsatz von Gas aus nächster Distanz und der gewaltsamen Evakuierung. Die Syrer sind nichtsdestotrotz entschlossen, ihren Protest weiterzuführen. Nach ähnlichen Bewegungen im Herbst 2013 und 2014 hat die Repression immer weiter zugenommen. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Naher Osten, Europäische Union, Europa
29.06.2015, Spiegel Online
Sie wollten offenbar von Libyen nach Europa übersetzen: Auf dem Mittelmeer haben internationale Helfer knapp 3000 Bootsflüchtlinge gerettet - in 21 Einsätzen an einem einzigen Tag. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Nordafrika, Europa
29.06.2015, Mail Online, 28.06.2015
Großbritannien möchte einen Zwei-Meile langen Zaun nach Frankreich senden, um illegale Migranten davon abzuhalten in Züge zu gelangen. Die Sicherheit rund um die Bahnlinie in Coquelles und dem Fährhafen von Calais wird nach einer Eskalation in der Zahl der Menschen die versuchen nach Großbritannien zu gelangen, enorm erhöht. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Europäische Union
29.06.2015, The Washington Post, 26.06.2015
Mohammed Islam ist ein Rohingya Muslim, lebt schon seit 9 Jahren in einem Flüchtlingslager in Bangladesch, nachdem seine Familie vor religiösen Spannungen in seinem Heimatland Burma geflohen ist. Sein Leben ist eines der Ungewissheit und Verzweiflung. Nun machte die Regierung von Bangladesch den Vorschlag zu 32.000 Rohingya-Flüchtlinge auf eine einsame Insel, die bei Hochwasser überschwemmt, zu schicken. "Wir wollen nicht sterben", sagte er in einem Interview. "Wir sind bereits verfolgt; wir wollen nicht noch mehr leiden". Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Asien
29.06.2015, Reuters, 15.06.2015
Im letzten Jahr wurden nur 39 Prozent der MigrantInnen, die kein Asyl in der EU gewährt bekommen haben, in ihre Heimatländer zurückgeschickt. Avramopoulos, der Europäische Migrationsbeauftragte, teilte vor dem EU Treffen in Luxemburg mit, dass wenn man MigrantInnen zurückschicke, die lediglich nach einem besseren Leben in Europa streben und keinen Anspruch auf Asyl haben, dies ein abschreckendes Beispiel schaffen würde für jene, die versuchen das Mittelmeer zu überqueren. Nur Flüchtlinge aus Konfliktstaaten, die von der EU als besonders schlimm eingestuft werden, sollen akzeptiert werden. Zurzeit würde das bedeuten, nur Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea Mehr lesen
29.06.2015, L'Huffington Post, 23.06.2015
In einem Gesetzesentwurf des Europäischen Rates für die Verschärfung der Grenzkontrolle südlicher Mitgliedstaaten ist die Rede von “strukturierter Grenzzone und Einrichtungen”, die zu einer schnelleren bzw. gezwungenen Registrierung und Identifizierung der Flüchtlinge beitragen sollen. Haft bis zum 18 Monaten sei auch vorgesehen für Flüchtlinge, die sich dagegen wehren würden. Zahlreiche Menschenrechte NGOs kritisieren die Radikalisierung der Migrationspolitik der EU. Mehr lesen
Sprache(n): Italienisch / Italiano Region(en): Europäische Union
29.06.2015, Le Voix du Monde, 16.06.2015
Mehr und mehr Migranten wählen es die längere und schwerere Balkanroute zu nehmen um nach Westeuropa zu gelangen. Dieser Weg ist länger und schwieriger, doch weniger gefährlich als der Weg über das Mittelmeer. Zwischen dem 1. Januar und dem 1. Juni haben fast 50 000 Menschen Mazedonien überquert und der Flüchtlingsstrom geht weiter. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Osteuropa
28.06.2015, The New York Times
Europa hat Institutionen geschaffen, um die Verbrechen seiner Vergangenheit zu verhindern und hat sich dazu verpflichtet, denen, die Hilfe brauchen, Schutz zu gewähren. Europas Reaktion auf die Flüchtlinge zeigt jedoch eindeutig die Abkehr von diesem Prinzip und dem, was von der europäischen Solidarität übrig geblieben ist. Es ist keine einfache Aufgabe, mit der Migration umzugehen, aber das ist keine Entschuldigung dafür, unsere Verpflichtung, notleidende Menschen zu beschützen, zu verraten. Mehr lesen
28.06.2015, Deutsche Wirtschaftsnachrichten
Bekannte europäische Basisdemokraten stellen sich gegen den Abschuss von Flüchtlings-Booten im Mittelmeer. Sie halten es für unterträglich, dass im Mittelmeer gezielt Boote mit Flüchtlingen abgeschossen werden. Noch werde darüber geschwiegen. Doch mit solchen Aktionen verrate die EU ihre Ideale. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europäische Union
28.06.2015, Neue Zürcher Zeitung
Frankreich führt jeden Tag 15 bis 25 Flüchtlinge in die Schweiz zurück. Möglich ist das, weil die Behörden sie nicht als Asylsuchende, sondern als illegale Migranten betrachten. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Österreich / Schweiz, Europa
Zu Tausenden gelangen jugendliche Flüchtlinge nach Italien. Sie können laut Gesetz nicht ausgewiesen werden. Doch die meisten rutschen früher oder später in die Illegalität ab. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta
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