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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
02.07.2015, Reuters
Frankreich und Großbritannien haben sich am Donnerstag darauf geeinigt, Maßnahmen zu verstärken, um Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten abzuhalten, die sich als blinder Passagier auf Fahrzeugen verstecken, die den Tunnel zwischen den beiden Ländern durchfahren. Diese Entscheidung wurde einvernehmlich getroffen, nachdem viele der ca. 3.000 Migranten, die nahe der nordfranzösischen Hafenstadt Calais gecampt hatten, Verkehrsstaus ausnutzen wollten, um in die stehenden LKWs zu klettern. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Europäische Union, Europa
02.07.2015, Carnegie Europe
Zentraleuropäische Regierungschefs, die unter dem Kommunismus in Zentral- und Osteuropa gelebt haben, wissen am besten, was die militärische Einberufung bedeutet und wie stark diese von den Menschen abgelehnt wird. Sie sollten diese Zeiten vergleichen mit dem, was heute in Eritrea passiert. Gezwungen, bis 1989 selbst in einer Festung zu leben, sollten Zentral- und Osteuropäer sehr viel aufgeschlossener gegenüber Eritreern und anderen Flüchtlingen sein, die nun ihrer eigenen Festung entkommen wollen. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Osteuropa, Nordafrika, Afrika
02.07.2015, Deutsche Welle
Griechenland hat Italien überholt: Rund 69.000 Flüchtlinge sind in diesem Jahr dort eingetroffen. Aber es gibt kein funktionierendes Asyl- und Aufnahmesystem. Die meisten der Ankömmlinge leben auf der Straße. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Griechenland / Türkei
02.07.2015, ZEIT Online
Die Reform des Bleiberechts ist beschlossen. Ausländer, die abgeschoben werden sollen, können schneller in Haft kommen. Wer gut integriert ist, darf bleiben. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Deutschland
02.07.2015, Radio Vatikan
Die neuen Daten des UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR über die Lage der Mittelmeer-Flüchtlinge bestätigen, dass es mehr internationalen Schutz für diese Menschen braucht. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Italien / Malta
02.07.2015, Heise Online
Gesichtserkennung, Iris- oder Fingerabdruckscan: Am Frankfurter Flughafen können Reisende aus Nicht-EU-Ländern derzeit freiwillig viel von sich preisgeben. Denn bei der Einreisekontrolle "Smart Borders Pilot" am Terminal 2 testen Bundespolizisten neueste Identifizierungstechnik. Die Beamten tun das im Auftrag der Europäischen Union (EU). Deren Kommission hat 2013 das "Smart-Borders"-Programm auf den Weg gebracht. Darin enthalten sind Vorschläge für ein EU-weites Ein- und Ausreisesystem an Außengrenzen. Wie das effizient zu gestalten wäre, sollen die Polizisten in Frankfurt erproben. Mehr lesen
02.07.2015, Kompakt Welt
Bei einem Schiffsunglück vor der libyschen Küste sind vermutlich über 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Dies geht aus Schilderungen von Überlebenden hervor, die in der süditalienischen Stadt Reggio Calabria angekommen sind, teilte Save the Children mit. Unter den Opfern sind auch Kinder. Mehr lesen
02.07.2015, The Guardian
Bilder von "Osteuropäern", wie die Daily Mail sie nennt, die offensichtlich vor dem 7/7-Denkmal im Londoner Hyde Park campen, sind derzeit der Grund für einen nationalen Aufschrei. Doch diejenigen, "die sich über die 'Entweihung' dieses Denkmals aufregen, vergessen unsere gemeinsame Geschichte von Altruismus und Leiden im Zweiten Weltkrieg", so Jonathan Jones vom Guardian. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Osteuropa, Europäische Union, Europa
In Ländern mit einem größeren Anteil an Migranten werden diese paradoxerweise besser in den Arbeitsmarkt integriert, wie ein bahnbrechender neuer Report über Integration in den reichsten Ländern der Welt gezeigt hat. Die Forschung ergab, dass osteuropäische Länder am ungünstigsten für eine vorteilhafte Integration sind, trotz des geringen Migrantenanteils. Mehr lesen
Sprache(n): Englisch / English Region(en): Osteuropa, Weltweit
02.07.2015, Breitbart
Nachdem die neue Mitte-rechts Partei eine Regierung mit Unterstützung der "UKIP" geformt hat, will sie, wenige Wochen nach dem Sieg der nationalen Wahlen, die Grenzen abdichten. Dänemarks einzige Landgrenze ist die zu Deutschland - eine 40-Meilen Grenze, die derzeit komplett offen ist aufgrund des Schengener Abkommens zur Freizügigkeit innerhalb Europa. Das soll sich nun ändern: Neue Kontrollen und Grenzposten sollen aufgestellt werden, um Verbrechen und Menschenhandel zu bekämpfen. Mehr lesen
02.07.2015, Kurier
Nach der Flüchtlingstragödie vor der Insel Lampedusa mit 366 Toten im Oktober 2013 hat ein Gericht in der sizilianischen Stadt Agrigent am Mittwoch einen tunesischen Schlepper zu 18 Jahren Haft verurteilt. Mehr lesen
01.07.2015, Passeurs d'hospitalités
"Wir werden auf jeden Fall in Großbritannien ankommen und einen Asylantrag stellen. Warum also können wir die Grenze nicht legal überqueren?" Sie weisen damit auf die Widersprüche des Europäischen Aufnahmesystems(oder eben des Nicht-Aufnahmesystems) von Asylbewerbern und Flüchtlingen hin. Mehr lesen
Sprache(n): Französisch / Français Region(en): Europäische Union, Europa
01.07.2015, Mainpost
Laut den Vereinten Nationen sind von Januar bis Juni 137 000 Frauen, Männer und Kinder per Boot über das Mittelmeer nach Europa geflohen, so viele wie nie zuvor. Im ersten Halbjahr 2014 waren es 75 000. 1867 Flüchtlinge sind bei der Überfahrt ums Leben gekommen, im Mai und Juni „nur“ noch 80. Zahlen, die UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres „ermutigend“ nennt. Die Politik habe noch Schlimmeres verhindert. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Europa
01.07.2015, The Guardian
Die neue rechte Regierung in Dänemark verkündete am Mittwoch, sie wolle Leistungen für Asylbewerber kürzen, um die Anzahl der Flüchtlinge, die ins Land kommen, zu reduzieren. Die regierende Venstre Partei hat für eine Kürzung der Leistungen für Asylbewerber geworben, nachdem die ehemalige Mitte-links Regierung diese erhöht hatte, was von der rechten Partei kritisiert wurde, da dies mehr Flüchtlinge dazu verleite, nach Dänemark zu kommen. Mehr lesen
01.07.2015, TAZ
Wegen Genitaluntersuchungen an Flüchtlingen hagelt es Kritik von vielen Seiten. Die Sozialbehörde zeigt sich davon unbeeindruckt und kündigt an, an ihrem Vorgehen festzuhalten. Der Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) soll weiter im Gespräch mit den jungen Flüchtlingen prüfen, ob deren Aussagen, sie seien minderjährig, von den Behörden anerkannt werden. Mehr lesen
01.07.2015, BBC News
Die Europäische Kommission hat versprochen, Ungarn finanzielle zu untersützen und Experten zu entsenden, um den Zustrom an Migranten, die über Serbien ankommen, zu bekämpfen. Die EU wird hierfür mehr als 8 Mio.€ beisteuern, die für Hilfsgüter, Zelte, Experten für die Fingerabdrucknahme, Sachbearbeitern für Asylanträge und der Erleichterung von Abschiebungen verwendet werden. 2014 war die Anzahl der Asylanträge in Ungarn um 126% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen - die zweithöchste Steigerung innerhalb der EU nach Italien (143%). Mehr lesen
01.07.2015, Deutsche Welle
Ungarns Plan, einen Grenzzaun zu errichten, um Migranten an der Einreise zu verhindern, hat einen großen öffentlichen Aufschrei hervorgerufen. Doch wie Lidija Tomic von der serbischen Grenze berichtet, lassen sich die Migranten nicht beirren. "Es gibt keine Mauer, die uns auf unserem Weg zu einem besseren Leben aufhalten wird. [...] Wenn Ungarn den Zaun baut, werden wir einen Tunnel graben und untendurch gehen," sagt Daniel, ein 16-jähriger Afghane aus dem Iran, der 40 Tage mit einem Freund und seiner Familie nach Serbien gereist ist, der DW. Mehr lesen
01.07.2015, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Da Griechenland seine Flüchtlinge nicht versorgen kann, müssen Hilfsorganisationen einspringen. Doch inzwischen kommen auch die Einheimischen zu den Essensausgaben. Mehr lesen
01.07.2015, Radio Vatikan
Fehlende Mittel zwingen das Welternährungsprogramm der UNO, die Nothilfe für syrische Flüchtlinge in Libanon und Jordanien erneut stark zu verringern. Beide Länder beherbergen Millionen Syrer auf der Flucht, von denen viele bereits in den letzten Monaten von Kürzungen ihrer Nahrungsmittelrationen betroffen waren. Mehr lesen
Sprache(n): Deutsch / German Region(en): Naher Osten
01.07.2015, WDR
Die meisten Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, haben nach Ansicht der UNO das Recht auf Schutz. UNO-Flüchtlingskommissar Guterres sagte, die wenigsten seien Wirtschaftsflüchtlinge. Mehr lesen
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